Wer ist nun hier die Qualzucht?
• Entstehung und Entwicklung
Der Mensch stammt ja wie wir sicherlich alle Wissen vom Affen ab genauer gesagt gehört er zur Familie der Menschenaffen.
Affen haben eine sehr starke Körperbehaarung die sie vor Ungeziefer sowie Wind und Wetter Veränderungen schützen soll. Doch der Mensch hat diese im Laufe der Evolution verloren.
Aber wieso das ganze wen das Fell doch so wichtig ist? Der Mensch hat sich weiter entwickelt, genau so wie manche Haarlose Tiere. Er hat gelernt sich an Feuer zu wärmen und sich zu kleiden. Der Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund) begleitet den Menschen seit ca. 4000 Jahren, ihn hat niemand gezüchtet oder genetisch verändert.
Diese Rasse hat die Natur entstehen lassen ohne Menschliche eingriffe, zu den Forteilen die Haarlose Tiere haben kommen wir weiter unten noch.
Auch gibt es Bilder von Sphynx Katzen im alten Ägypten auch wieder nur ein Zufall? Oder haben auch hier Menschen gezielt Haarlose Tiere gezüchtet?
Ein anderes Beispiel wäre auch noch der Nacktmull, der keine Haare am Körper trägt bis auf seine Tasthaare.
• Krankheiten und Parasiten
Haarlose Tiere haben den klaren forteilt das sie für Parasiten als Wirten uninteressant sind. Da die meisten es bevorzugen sich in den Haaren zu verstecken sowie die Zecke, Läuse oder Haarlinge. Ab und an kommt es vor das ein Skinny Pig leichten Pilz bekommt mit diesem Problem haben aber auch Haar- Meerschweinchen zu kämpfen, da man den Pilz aber durch das fehlende Fell sofort erkennt, kann dieser auch schnell und einfach behandelt werden. Der die Anfälligkeit oder der Allgemeine Gesundheitszustand unterscheidet sich nicht von normalen Tieren.
Bild: www.galgogreyhound-cruelty.de
Hund der von Zecken überseht ist.
Bild: Priska Küng
Meerschweinchen das von Milben völlig zerbissen worden ist.
• Haut
Die Haut ist sowohl bei Mensch und Tier das größte Organ und zu gleich auch das vielseitigste Organ. Sie dient der Abgrenzung von Innen und Außen (Hüllorgan), dem Schutz vor Umwelteinflüssen, der Repräsentation, Kommunikation und Wahrung der Homöostase (inneres Gleichgewicht).
Die Haut schützt vor Wärmeverlust und äußeren Einflüssen und dient der Aufnahme von Berührungsreizen.
Die Haut schützt den Organismus vor dem Eindringen von Krankheitserregern bzw. gasförmigen, flüssigen oder festen Fremdsubstanzen im weitesten Sinn, mechanischen Verletzungen, Strahlenschäden, aber auch vor Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Proteinverlusten, die bei schweren Verbrennungen der Haut lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.
Viele Leute sind der Meinung das Haarlose Tiere anfälliger sind für Sonnebrand, Hautkrankheiten, ...
Das möchte ich widerlegen, kein Tier bleibt so lange in der Sonne das es ihm schaden könnte. Allerdings ist es natürlich möglich das Haarlose Tiere einen Sonnebrand bekommen aber das können auch unsere Haarigen- Gefährten. Nur der Mensch ist sich der Gefahr der Sonne nicht bewusst und bleibt zu lange in der Sonne.
Bild: www.westaflex-forum.de/wp-content/sonnenbrand.jpg
• Ist Fell wirklich immer besser?
Ob Fell wirklich immer besser ist, ist fraglich zu viel oder zu langes Fell ist jedenfalls für die Tiere einschränkend und kann sogar gefährlich werden.
Bild: www.wuschelland.de/bilder/peruaner1.jpg
Meerschweinchen der Rasse Peruaner, das arme Tier sieht nicht mal noch was vor lauter Haare, Harre können sich um Beine oder Geschlechtsteil wickeln diese kann dann zum absterben des betroffenen Körperteils führen.
Bild: http://www.pele-mele-cats.de
Katze der Rasse Perser, diese Katze wird bei der Fell Pflege leider überdurschnittlich viel Fell mit aufnehmen, was für den Magen sicherlich nicht gesund sein kann. Von der Nase ganz abgesehen.
Bild: blog.stuttgarter-zeitung.de/wp-content/angora
Angora Kaninchen, Ist so ein Leben noch lebenswert?
Es kommt immer nur Haarlose Tiere können nicht in freier Natur und ohne Menschen leben, aber der Mexikanische Nackthund die Sphynx Katze und der Nacktmull haben uns das Gegenteil bewiesen.
Ich Frage mich nur ob diese Langhaar Tiere ohne Menschen in freier Natur überleben können. Ich denke wohl eher nicht, das Peruaner Meerschweinchen muss des öfteren gebürstet werden das sich ansonsten sein Fell stark verfilzt. Ein weiteres Problem dieser langen Haare kann sein das sie sich um Gliedmassen des Tieres wickeln und sie dadurch absterben können.
Auch die Perser Katze muss gebürstet werden das sie alleine mit den mengen an Fell nicht mehr zu Recht kommt.
Nur das Angora Kaninchen braucht man nicht bürsten im gegenteil man würde damit noch mehr schaden anrichten, da man durch das Bürsten die Unterwolle zerstören würde und sich das Fell dann sehr stark verfilzen würde. Aber ich denke wen man die Bilder sieht wären die Tiere lieber nackt als in solchen Maßen von Pelz gehüllt.
• Tierhaltung früher und heute
Man kann die Tiere heute eigentlich nicht mit denen vor 70 Jahren vergleichen.
Früher hielt sich der Mensch nur Tiere um einen eigenen nutzen daraus zu ziehen. Hunde mussten Tag und Nacht draußen sein um Haus und Hof zu bewachen. Katzen waren nur dazu da um die Mäuseplage in Schach zu halten.
Und heute sind Tiere in erster Linie da um den Menschen zu erfreuen. Sie werden geliebt, gepflegt und werden Tierärztlich bestens versorgt.
Sie leben im warmen Haus mit den Menschen zusammen.
Jede Tierart entwickelt sich weiter genau so wie sich der Mensch weiter entwickelt hat und entwickeln wird.
Hautiere haben es einfach nicht mehr nötig Fell zu haben, da sie in der Obhut des Menschen leben. Die meisten Haarlosen Tiere sind aus Natürlichen Mutationen entstanden, nur wenig wurden in Laboren gezüchtet.
• Sommer- Winter
Das leidige Thema das sich Tiere nicht aussuchen können, ob sie in den Schnee raus wollen oder nicht. Jeder Besitzer eines Tieres wird dafür sorgen das es seinem Tier an nichts fehlt, und es im Winter nicht erfrieren muss und im Sommer nicht an einem Hitzeschlag sterben muss.
Viele Menschen können es sich auch nicht aussuchen und müssen im Winter auf der Straße leben weil sie kein Zuhause haben. Immer häufiger Fallen Menschen dem Kältetod zum Opfer.
Ich hoffe ich habe mit diesem Text einigen Leuten die Augen geöffnet. Mein anliegen ist es einfach das man vielleicht zweimal über etwas nachdenken, bevor am Unsinn erzählt. Im Grunde sind wir ja auch nichts anderes als ein Haarloses Tier.
Hier sind noch ein par Fakten zu Haarlosen Tieren
Laut Tierschutzgesetz sind Qualzuchten, Tiere deren Nachkommen mit starken Schmerzen, Leiden, Schäden oder schwere Angst zur Welt kommen.
So haarlose Tiere haben keine dieser beschrieben Symptome. Sie leiden keines Wegs unter ihrer Haarlosigkeit, oder spielen und toben Leidende Tiere?
Hier möchte ich auch einige Vorurteile aus dem weg räumen. Ich werde noch laufen neues hinzufügen, sobald ich wieder etwas zu dem Thema höre.
• Tiere ohne Fell frieren ständig haben keinen Schutz vor Umwelteinflüssen.Das ist meiner Meinung völliger Unsinn. Ich habe lebe mit meinen Tieren in einem Haus zusammen und kenne ihre Bedürfnisse genau. Meine Katzen liegen auch im Winter am offenen Fenster, und gehen auch im Winter raus und das ohne Kleidung.
Würden sie das machen wen ihnen kalt wäre?
Auch creme ich meine Tiere im Sommer nicht mir Sonnencreme ein, da sich ihre Haut genau so anpasst wie die des Menschen.
• "Haarlose Tiere haben keine Tasthaare die sie aber brauchen."Auch Haarlose Tiere haben ihre Tasthaare mit denen sie sich genau so gut orientieren können wie "normale" Tiere auch.
Man wird außerdem heutzutage keinen guten Zuchtverein mehr finden der es noch duldet Tiere ohne Tasthaare für die Zucht zu verwenden.
• "Haarlose Tiere könnten in freier Wildbahn nicht überleben."Da es Haarlose Hunde und Katzen schon seit einigen tausenden von Jahren gibt ist das auch wieder nur eine nicht auf Fakten beruhende Behauptung.
Tiere können sich perfekt den Umwelteinflüssen anpassen, das können auch Haarlose Tiere.
• "Man muss Haarlose Tiere ständig eincremen, dass sie eine trockene und spröde Haut haben."Das ist auch wieder nur eine Behauptung die nicht auf Tatsachen beruht.
Die Haut von Haarlosen Tieren fettet und reguliert sich von selbst. Daher muss man sie auch nicht ein cremen oder sonstiges.
• Tiere ohne Fell sind leichter Krankheitsanfälliger.Auch das ist wieder nur ein Gerücht. Es ist nicht bewissen das sie ein schlechteres Immunsystem haben sollen. Auch hier kann ich wieder nur aus eigener Erfahrung sprechen, da ich bisher nicht beobachten konnte das meine Haarlosen Tiere im Gegensatz zu den "normalen" Tiere öfters krank wären.
Für mich persönlich sind Qualzuchten Tiere die nicht mehr uneingeschränkt Atmen können wie zb. Perser Katzen, Bulldogen, Mops. So auch wie Rex Tiere deren Fell in die Augen wächst und sie somit ständig unter einer Augenentzündung leiden müsse.
Ich hoffe ich konnte hier schon mal einig Vorurteile aus dem Weg räumen. Wer noch immer skeptisch ist den lade ich gerne ein meine Tiere in gewohnter Umgebung zu beobachten.




